Deutsch        Francais        Norsk        English        Nederlands   
 

h p i - THERAPIE: O E P

 

WACHKOMA


 

Der Knall


Wir kennen uns jetzt fast einem Jahr und wir haben zusammen einiges erlebt. Wenn nicht ganz zusammen, wir haben uns davon erzählt und dadurch haben wir es zusammen erlebt. Unsere Gespräche haben für mich immer wieder Stoff zum nachdenken geliefert und dadurch Texten, die jetzt auf meiner Webseite stehen. Dafür möchte ich dir Dank sagen!

Du bist meine Welt. Und du fragst mich, wieso ich mich aufopfere für die Patienten im Koma, was ich beantworte mit, dass es für mich keine Aufopferung ist, das ist mein Hobby! Ich habe von meinem Hobby meinen Beruf gemacht. Mein Hobby ist es um Menschen so weit zu kriegen, dass sie sich selbst lieben und diese Liebe fließen lassen, damit Frieden einkehren wird und alle Menschen glücklich sein werden.

Ich habe da wohl einen Knall irgendwann bekommen. Vielleicht damals, als ich diesen Autounfall hatte, wonach ich eine Woche im Krankenhaus bleiben musste? Noch keine 5 Jahre alt war ich und der Unfall hat mir Angst für Blitzlicht gebracht. Diese Angst habe ich jetzt nicht mehr. Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich sie los war. Jetzt habe ich keine ängste mehr.

Wovor hat der Mensch denn Angst? Ist es das Wetter, die Sonne oder der Sturm oder das, was die Anderen von einem denken oder ob man genügend Geld hat oder….. Ich habe keine Angst mehr. Es ist mehr als 7 Wochen her, dass ich beim Jobcenter war um Hartz/Harzt (oder wie das heißt) IV zu beantragen, und ich habe noch nichts gehört.

Na ja, nichts, ich habe eine bedingungsvolle Einladung vom Jobcenter bekommen um nächste Woche, am letzten Tag von meinem 57 Lebensjahr (nach Kalender) einen Termin wahrzunehmen, nicht um 5 vor 12 aber um 12, um mich mit einer Mitarbeiterin über mein Bewerberangebot bzw. meine berufliche Situation zu sprechen.

Bedeutet diese Einladung, dass ich aufgenommen worden bin in der Hartz IV Familie? Meine Miete ist jetzt 3 Monate nicht bezahlt und ich habe also Gesetzlich kein Wohnrecht mehr, wenn ich es richtig habe. Ich hoffe, dass die Gemeinde für mich eine Bleibe hat, wenn es notwendig wird. Ich versuche das zu vermeiden. Bin in Gedanken am umziehen nach einem hellen, geräumlichen Haus, wo ich meine Kurse geben kann und Patienten behandeln kann. Am liebsten wäre mir ein ganz großes Haus, so etwas wie der SCHWARZWALDKLINIK, damit ich meine Arbeit am Hause habe. Das habe ich mir schon immer geträumt.

Als ich damals, in 1974 in Nice herumgewandert bin und ein Hotel gesehen habe, das geschlossen war, habe ich es in Gedanken renoviert und belebt. Später habe ich das noch mit einigen anderen Hotels gemacht. Und hier in Münstertal, wo auch einige Gastwirtschaften leer gestanden sind als ich hier zu wohnen kam, habe ich das wieder gemacht.

Ich komme nicht aus einer Familie, wo Hotelfach normal ist. In meiner Familie findet man hauptsächlich ärzte und Gerichtsmenschen. Die Liebe fließt meistens gut, aber ich bin nicht die Einzige, die Hotel als Vision hat. Eine Verwandte von mir hat es schon realisiert und beschäftigt sich jetzt damit Gastfrau für ihre Gäste zu sein. Sie macht das ganz toll. Ihr Slogan ist: Fülle!

Darum sind alle Zimmer voll mit Bücher, in verschiedenen Sprachen, unsere Familie hat es auch mit Sprachen, so wie diese Webseite zeigt, zu viele neue Texten kommen um sie gleich übersetzen zu können, leider. Und in alle Zimmer finden die Gäste alles was gebraucht wird um sich ein Kaffee oder Tee zu machen und eine heiße Schoki kann man auch machen, glaube ich. Etwas zu knabbern gibt es auch und beim Frühstück findet der Gast jeden Tag etwas anderes. Mal eine andere Käse, ein anderes Brot, eine andere Fleischsorte. Wenn die Gäste zu lange bleiben, wird es anstrengend um dieses Streben noch gerecht zu werden, aber meine Verwandte, sie schafft das!

Als ich da war, habe ich ihre Gastfreiheit auch genossen. Das war richtig toll, sie wohnt in diesem schönen Haus und diese Fülle habe ich im Herzen mitgenommen und gestalte sie auf meine Art und Weise. Da meine Art und Weise für anderen verschwenderisch aussieht, wird mein Lebensstil oft mit Misstrauen beachtet. Ich habe mich inzwischen daran gewohnt und mache mir nichts mehr daraus.

Ich fühle mich so wie ich mich fühle und das ist Fülle pur. Ich werde nicht müde und muss darum nicht früh ins Bett um morgen einigermaßen funktionieren zu können. Nein, im Gegenteil. Ich arbeite die ganze Nacht durch, gehe um 9 ins Bett und stehe dann um halb 2 wieder auf, jedenfalls, so war das heute. Ich habe dann also 4 und ein halb Stunde geschlafen, und das genügt mir jetzt.

Ich bin nämlich wieder voll im Fluss. Die Buchstaben fliegen wieder auf den Schirm und ich genieße diese treibende, oder ist es führende, Energie. Ich werde angeschubst, dass ich vieles schreiben muss, damit viele, ganz, ganz, viele Menschen durch meine Webseite ihre Gedanken ändern können und statt Mangel Fülle denken und leben werden.

Mein Mangel scheint Geld und meine Fülle sind Wörter, die Sätze werden, die eine Bedeutung fürs Leben haben. Geld wollte ich haben als Sicherheit, damit ich meine Miete zahlen kann und alle andere Sachen, die bezahlt werden müssen. Die Krankenkasse will inzwischen mehr als € 1000,- von mir haben. Ich habe Heute Mittag mit einer Freundin geredet, und dabei herausgefunden, dass ich am Besten wirklich so arm wie eine Kirchmaus werde und nur ehrenamtlich als Selbständige arbeite. Ich lasse mich von Anderen zu essen geben, wenn sie mich etwas zu essen geben wollen und sage die Krankenkasse, sie können jeden Monat den Gerichtsvollzieher schicken. Die einzige Lösung der EU – VERSICHERUNG, wenn ich nicht versichert sein will.

Wenn ich nämlich keine Prämie bezahle, wird die Leistung eingestellt, obwohl die Prämie weiterhin bezahlt werden muss. Da haben wohl irgendwelche Weltfremden ein GESETZ verabschiedet? Die KRANKENKASSE braucht nur meine Name aus ihrem System zu löschen und ich bin glücklich. Vielleicht kann ein Computervirus das hinkriegen?

Mein Compu hat ein Virus und darum kann ich jetzt nichts hoch- oder herunterladen. Unpraktisch, aber alles hat seinen Sinn. Es ist wieder einen Grund zum KONTAKT! Das möchte ich auch haben, zu meinen Verwandten, aber die verstehen mich nicht, verurteilen mein Verhalten und wollen darum auch nicht mit mir kommunizieren. Ich bitte um Geld und das ist in unsere Familie, so wie in vielen anderen Familien auch, not done! Darüber redet man nicht, man hat es nur, oder nicht.

Ich habe in meiner vor-deutschen Zeit immer gespart. Ich gab für mich selbst nicht viel Geld aus. Keine große Reisen, keine Klamotten (wieso hast du eine viel zu große Jacke an, wurde mir kürzlich gefragt) oder Zigaretten oder Wein. Nein, Wasser und das Brot liegt jetzt im Schrank und wird nicht gegessen, weil mein Gast, ohne Bescheid zu sagen, nicht gekommen ist.

Ich brauche also ein Rezept für Brotpudding oder so. Weil ich kein Brot mehr esse. Nein, Griesbrei als ich aufgestanden bin genügt für den Rest der Zeit. Kommunikation ist wichtig, wie du hier siehst. Wenn du als Gast morgens im Hotel auftauchst und einen Frühstuck verlangst, kann es sein, dass es keinen Brot gibt. Das ist dann ein gutes Zeichen. Das bedeutet, dass das Brot nicht von Gestern ist.

Die Idee, das “voor wat hoort wat“ gilt, ist alte Energie. In meiner Welt sage ich: ich tue dir etwas Gutes, du tust jemand anderem etwas Gutes, der wieder jemand anderem und so weiter und irgend jemand wird mir wieder etwas Gutes tun. Und so sind wir allen mit einander verbunden. Mein Streben ist es also, um immer etwas Gutes zu tun. Dadurch wird die Welt besser.

Das ist mein GOTTVERTRAUEN. Die Frau, die mir einen Kalender vom Missionswerk Werner Heukelbach gebracht hat, hat mich entsetzt angeschaut, als ich sie gesagt habe, dass ich nichts mit Jesus anfangen kann. Sie hat mir gesagt, dass man durch KONTAKT mit Jesus aufzunehmen, einen direkten Kontakt mit Gott hat. Ich kann ihr da kein Recht geben. Wenn ich Kontakt habe mit der Frau, die alles für Königin Beatrix tut, habe ich doch keinen direkten Kontakt zu Königin Beatrix? Ich möchte schon Kontakt zu ihr, vielleicht könnte sie ein Umdenken hervorrufen, wo es die Behandlung von Patienten im Koma angeht. Königin Beatrix ist nämlich eine sehr weise Frau, die sich um das Individuum Gedanken macht und nicht ums Geld.

Als ich in Freiburg war, mit einer Freundin, die im Rollstuhl gesessen ist, und wir die Sonne genossen haben, habe ich von einem Mann ein FREEPAPER bekommen, das Flugblatt der Zwölf Stämme. Ich habe es angenommen, wegen meiner Neugier über was das Leben mir anbietet. Es ist ein Flugblatt in english und deutsch, Twelve Tribes steht oberhalb vom FREEPAPER und unten: A Brand New Culture und darunter: Eine Brandneue Kultur. Ein Bild mit tanzenden Menschen im Kreis zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Die Text und die tanzenden Menschen haben mich neugierig gemacht. Als ich es öffne, kommt eine Bilderreihe mit wenig Text. Eine Text hinten in dem FREEPAPER spricht über Kinder, die von einem weißer Zaun beschütz werden sollten. Kinder können nicht von einem Zaun beschützt werden. Der Zaun engt sie ein, wodurch sie ihr POTENTIAL nicht entfalten können, aber dadurch können die Erwachsenen sich ausleben.

Wenn jemand eingesperrt wird, muss jemand anders für ihn VERANTWORTUNG übernehmen. Das gilt für jeden Patient im Wachkoma. Der Patient kann durch die Versteifung nicht reden, die Umgebung kann dadurch nicht mit dem Patient kommunizieren, wodurch die Wünsche und BEDüRFNISSE des Patienten selten erfüllt werden. Darum ist es wichtig, eine Kommunikationsmethode zu finden, wodurch mit dem Patient kommuniziert werden kann. Die Bedürfnisse des Patienten sind nicht gleich, wie die Bedürfnisse des gesunden Menschen. Durch das Trauma das den Komazustand verursacht hat, kann der physischen Körper nicht mehr normal funktionieren. Dieser Zustand muss zuerst aufgehoben werden, bevor selbst bewegen wieder möglich wird.

In den AUSBILDUNGEN ZU KOMA-THERAPEUT, KOMA-PFLEGEPERSONAL UND SEMINARE FüR VERSORGER wird unterrichtet, wie mit dem Patienten kommuniziert werden kann. Dazu werden Behandlungen und Bewegungen erfahren, die Heilung stimulierend sind für die Patienten und Informationen gegeben über den Zustand Wachkoma.

    home hpi-network               impressum und kontakt
   
Diese Geschichten wurden geschrieben um gelesen zu werden
damit die bedingungslose Liebe fliesst
zum Wohl des Ganzen