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wachkoma behandlung oder bewegung
hpi-Therapie


WACHKOMA THERAPIE


12 SCHRITTEN DIE DAS LEBEN DES PATIENTEN IM WACHKOMA ÄNDERN



1. SENSITIVITÄT
Der Patient im Wachkoma ist hypersensibel. Im Moment des Lebensgefahrs haben alle Filter sich maximal geöffnet damit, wenn das Lebensgefahr verschwunden sein würde, er so schnell wie möglich fliehen könnte. Das Lebensgefahr ist aber nicht verschwunden, weil der Patient nicht bewegen kann.


2. FUNKTION NORMALISIEREN
Das Ziel der Behandlung muss sein es dem Patient möglich machen um normal zu funktionieren. Um normal zu funktionieren, muss eine normale Funktion verlangt werden und eine normale Funktion möglich sein.
Dazu gehört auch die Funktion der Atmung und der Verdauung, so wie die Funktion des Bewegens, die gestört ist, was der Grund ist, warum der Patient nicht ohne Hilfe bewegen kann.
Eine normale Funktion ist nur möglich wenn es einen normalen physischen Zustand gibt, das bedeutet ohne unnatürliche Löcher oder Schläuche.


3. FUNKTION UNTERSUCHEN
Der Ausgangspunkt der Behandlung muss der Zustand sein, in dem der Patient jetzt ist. Er kann sich nicht bewegen und es sollen also auch keine Tests benutzt werden, die eine Bewegung als Antwort verlangen. Der Patient muss untersucht werden durch ihn zu helfen Bewegungen zu machen. Er kann bewegen, wenn er die notwendige Hilfe bekommt.
Die notwendige Hilfe ist Hilfe am Anfang der Bewegung und/oder das Aufheben von der Wirkung der Gravitationskraft. Wenn der Patient die Bewegung nicht zuläßt, was klar ist, wenn viel Kraft für die Bewegung gebraucht wird, muss eine andere Bewegung gemacht werden.
Der Patient braucht Zeit um die Bewegung in seiner Bewegungserinnerung zu finden. Darum muss ihm zuerst erzählt werden, welche Bewegung gemacht werden wird und es muss eine funktionelle Bewegung zijn.
“Beuge dein Bein” ist nicht funktionell aber “hebe dein Knie und berühre damit meine Hand” verlangt eine zielgerichtete Aktion.


4. KÖRPER SPANNUNG
Der Patient muss aus dem Bett geholfen werden und einen elektrischen Rollstuhl mit Stehmöglichkeit muss ihm ständig zur Verfügung stehen und jede 7 Minuten muß seine Haltung ein wenig geändert werden, damit der posturalen Tonus sich normalisieren kann.
Der elektrische Rollstuhl mit Stehmöglichkeit muss angepasst werden am Patient, damit er diese so schnell wie möglich selbst bedienen kann.


5. Nahrung
Der Patient muß Essen und Trinken gegeben werden, was er gerne isst, damit sein Verdauungssystem sich normalisieren kann. Das gibt ihm Bewegungsenergie, die er für andere Bewegungen benutzen kann.
Bewegungsenergie ist die Energie, die die Kondition gibt. Je weniger Bewegungsenergie man hat, je schlechter die Kondition..
Jede Beweging, die nicht automatisiert is, liefert mehr Bewegungsenergie als er kostet. Das ist der Grund, warum Bewegen die Kondition verbessert.


6. SCHÄDEL
Der Schädel des Patienten muss mobilisiert werden, solange er sich nicht bewegen kann. Vor allem, wenn der Patient die ganze Zeit in Bett liegt, ist der Schädel nicht mehr flexibel genug um das Gehirn normal funktionieren zu lassen.
Die Kiefer, Backen und Ohren, woran gezogen werden kann, gehören auch zum Schädel, so wie auch die Nase, die jede Stunde behandeld werden muss:

Als Erste das Nasebein vorsichtig nach vorne einladen und, nach Atemzug, vorsichtig nach hinten einladen und wieder auf Atemzug warten.
Dann der Punkt der Nase nach unten drücken und, nach dem Atemzug nach oben drücken und atmen lassen.
Dann die Nase zur Seite drücken und wieder auf Atem warten. Diese 3 Punkte 4x nach einander, jede Stunde.

Jede Handlung soll ganz vorsichtig geschehen, weil der Patient alles 12x so intensiv fühlt als der bewegende Mensch. Jede Berührung ist schmerzhaft und das Maß der Achsamkeit und die Notwendigkeit der Berührung machen sie erträglich.


7. VERBINDING ZUR ERDE
Durch das Lebensgefahr hat der Patient seine Körperspannung geändert. Seine Körperspannung ist ausgerichtet auf Flüchten, so wie auch der Sprinter, der in der Starthilfe steht. Wenn der Sprinter schon zuviel Energie in das Starten gesteckt hat, wird er nicht stehen bleiben können, aber bevor das Schoß abgeht, starten.
Der Patient im Wachkoma ist in einer ähnlichen Startenergie. Er ist schon gestartet, aber die Bewegung, die danach hätte kommen sollen, kam nicht. Dadurch ist es, als ob er in der Luft hängt mit nur noch einen ganz schmalen Faden, der ihn an der Erde verankert.
Diese Verankerung muss verbessert werden durch den Patient so zu bewegen, wie er braucht um eine bessere Verbindung zu der Erde zu bekommen.


8. ZEIT
Er muss hier und jetzt bewegt werden. Der Patient ist noch immer im Moment des Traumas und alle Erfarungen, die er seitdem hatte, bedecken dieses Traumamoment.
Wenn man die Zeit in einer horizontalen Fläche wiedergibt, ist die Zukunft für den Menschen vor ihm und die Vergangenheit hinter ihm und das Jetzt in ihm.
Beim Patienten im Wachkoma ist das Horizontale verschwunden und ein vertikales System entstanden, wobei die Vergangenheit unter ihn ist und die Zukunft über ihn.
Durch den Patient im Hier und Jetzt zu bringen, durch in dem Hier und Jetzt geführte Bewegungen mit ihm zu machen, kann der Patient seine Idee über Zeit ändern, was notwendig ist, weil Zeit mit Bewegung verbunden ist.
Der bewegende Mensch weiß, wieviel Zeit vorbei ist, weil er weiß, wieviele Bewegungen er macht und wie schnell er sich bewegt.
Der Patient im Wachkoma kann nicht bewegen und das macht, dass er kein Zeitgefühl hat. Für ihn gibt es keine Zeit. Die Zeit wird repariert, wenn der Patient wieder bewegen kann.


9. BEWEGUNGSENERGIE
Der Patient kann Bewegungen machen, aber diese sind zu klein um ihm Bewegungsenergie zu geben. Er muss geholfen werden um die Bewegungen, die er machen kann, zu vergrößern. Das geschieht durch geführtes Bewegen.
Durch die Bewegungen, die leicht zu machen sind und ein Gefühl von Freude geben, 12x zu machen, wird der Patient diese Bewegungen später wieder in seine Bewegungserinnerung finden können. Er wird nicht gleich alle 12x die Bewegung mit gleich viel Kraft mitmachen können, aber durch die Bewegung 12x zu machen, wird er in sich verbunden, wodurch ein nächstes Mal die Bewegung schneller gefunden wird. Jede Bewegung ist ein Teil von vielen unterschiedlichen Bewegungsmuster und darum müssen viele Bewegungsmuster gemacht werden um eine Bewegung wieder volständig zugängig zu machen.
Wenn eine Bewegung blockiert ist, muss der Therapeut fühlen, ob diese Blockade das Ende der Bewegung ist oder eine Blockade, die verschwindet nach einer Pause. Keine Machine kann diese Arbeit machen.


10. VERDAUUNGSSYSTEM
Die Funktion der Verdauung ist gestört und darum müssen die Klappen behandelt werden. Das tut man, durch sie mit einander zu verbinden. Die 4 Klappen müssen mit einander verbunden sein um ihre Arbeit gut machen zu können.

Diese Verbindung kan verbessert werden durch 2 Klappen mit beiden Händen ab zu decken und zu warten, bis es Aktivität gibt unter die Hände.
Dann läßt man eine Hand liegen und die andere Hand geht auf eine andere Klappe. Es wird wieder gewartet, bis man Aktivität spürt und dann verändert die Hand, die noch nicht den Platz verändert hatte, den Platz. Eine Klappe wird also mit 2 anderen Klappen verbunden.
Diese Runde macht man 4x.


11. KÖRPERBEWUSSTSEIN
Das Körperschema ist gestört, weil nicht bewegt wird. Das muss verbessert werden, durch den Körper in sich mit sich zu verbinden durch die Gelenken mit einander zu verbinden.

Als Erste die Schultern, dann Ellbogen, Handgelenke, Hände, Hüften, Knie, Fußgelenke, Füsse. Zuerst mit einander.
Dann die Schultern mit Hüften, Ellbogen mit Knie, Handgelenke mit Fußgelenke und Hände mit Füße, gekreuzt und dann an der gleichen Seite.

Das gibt dem Patienten wieder ein besseres Körpergefühl.


12. LEBENSSTIL
Dem Patient muss ein normales Tagesschema geboten werden. Er muss geholfen werden um den ganzen Tag zu bewegen um so viel wie möglich Bewegungsenergie aufbauen zu können. Je früher hiermit angefangen wird, desto einfacher ist es um die noch anwesende Bewegungsenergie wieder in Bewegung zu helfen.
Ein persönlicher Assistent, der den Patient den ganzen Tag hilft zu bewegen, macht dass der Heilungsprozess viel schneller verlaufen kann und dass dieser Assistent überflüssig wird.
Der Patient im Wachkoma will leben, sonst wäre er gleich gestorben.

 

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