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Der Shockzustand der Privatsphäre


Ein Lebensgefahr ist nicht immer sichtbar. Es kann eine Bemerkung sein, aber auch eine Erinnerung, die hoch kommt und die noch nicht verarbeitet ist. Durch unbeweglich zu werden, versucht man diese Erinnerung nicht mehr zu bekommen und das "letzte Stadium" ist Patient im Wachkoma.

Der Parkinson Patient, der sich auch nicht mehr ohne Hilfe bewegen kann, wird ein ähnliches Problem haben.

Wenn man sich gestattet um Fehler zu machen, und wenn man sich bewusst wird von den Ursachen der Shockzustände, kann man diese Ursachen verarbeiten, wodurch auch der dadurch entstandenen Shockzustand verarbeitet werden kann.

Es gibt mehr und mehr das Verlangen nach dem Einhalten der "Privatsphäre" und auch mehr und mehr Geschichten in den Medien über Menschen und ihre Privatsphäre. Wer darf über seine Privatsphäre erzählen und was darf er erzählen?

Weil nichts ans Tagelicht kommt, werden Kinder mißbraucht, Frauen und Männer auch und wird Geld verschwendet für zum Beispiel Stehbetten, die von der extra Unfallversicherung bezahlt werden und dann von allen Patienten benutzt werden.

Was ein Gutes Ding sein würde, weil der Patient von der extra Unfallversicherung dann aus dem Bett müsste. Das ist aber selten der Fall.

Er wird kaum aus dem Bett geholt, weil Therapeuten kommen oder weil kein Personal da ist um ihn aus dem Bett zu helfen. Die Krankenversicherung ist leider auch überzeugt - vermutlich weil die Verantwortlichen noch nie einen Patienten im Wachkoma in die Augen geschaut haben - dass Patienten im Wachkoma nie mehr selbständig bewegen können und die Versicherungen tun also alles um diese Idee zu beweisen.

Sie behaupten, dass der Patient im Wachkoma keinen elektrischen Rollstuhl mit Stehfunktion bedienen kann, obwohl sie gar nicht geprüft haben, ob er das kann und geben ihm deshalb einen mechanischen Rollstuhl ohne Stehfunktion, ohne zu sagen, wie sie denken, dass der Patienten diesen Stuhl selbst bedienen kann.

Wenn er das kann, braucht er keinen Rollstuhl mehr und können alle Rollstühle zu jemand anders, der sie dann braucht. Doch im Wegwerfgesellschaft scheint dieser Gedanke verboten zu sein?

Das Pflegebett, das für die Oma gekauft wurde, als das normale Bett zu unangenehm wurde für das Pflegepersonal, musste entsorgt werden, weil niemand interesse daran hatte.

In Norwegen, wo es eine Hjelpemittelsentrale gibt, die überall Büros hat, werden die Hilfsmittel zentral wieder für anderen Patienten angepasst.

Zum Ersten hat man viel schneller das notwendige Hilfsmittel, zum Zweiten wird ein Hilfsmittel benutzt und erst entsorgt, wenn es alle ist. Aufgebraucht.

Die Privatsphäre, die verlangt wird, ist in manchen Krankenhauser nicht anwesend und die vier Patientinnen bekommen wirklich alles mit, was in dem Zimmer mit den Mit-Patientinnen geschieht, weil nicht mal einen Vorhang anwesend ist.

Der Patient im Wachkoma, der mit mehreren in einem Zimmer untergebracht ist, was nicht unbedingt das alte Mortuarium sein muss, so wie jemand mal gehört hatte, dass irgendwo der Fall war, wird sich freuen, weil dann mehr Zeit am Tag Pflegepersonal im Zimmer anwesend sein wird.

Nicht aus dem Bett geholt werden und nicht mitgenommen werden zu dem Kaffeeklatsch, der vom Direktor organisiert wird, bedeutet, dass der Patient oder die Patientin nur in Bett liegt.

Also kann diese Person keinen normalen posturalen Tonus aufbauen und er wird nicht bewegt von anderen Personen, die emotional sind.

Bewegung ist mehr als physische Bewegung. Der Mensch bewegt sich auch emotional, so wie man auch sagt, wenn man sich bewegt fühlt, zum Beispiel, weil es zwei Jahre her ist, dass der Patient ins Wachkoma kam und nicht in Bewegung gebracht wurde aber nach ein einhalb Jahr gestorben ist.

Tränen, können nicht nur aus den Augen kommen, sie sind auch oft hörbar beim Sprechen und das ist für vielen Menschen einen Grund um dann zu Schweigen. Und das bedeutet, dass sie sich nicht mit der Stimme wehren können, wenn sie emotional sind.

Wenn sie ihre Stimme nicht benutzen können, kann es sein, dass sie ihre Kraft anwenden um ihre Meinung deutlich zu machen.

Der Autist, der um sich herum schlägt oder den Tisch abräumt durch die Tischdecke weg zu ziehen, zeigt so, was er mit der Stimme nicht kann: "was ihr gerade gesagt habt, tut mir kein gut!".

Die Idee, dass eine Therapie von Belohnung und Strafe helfen würde um jemand ans Sprechen zu bringen, zeigt, dass man keine Ahnung hat, wieso jemand nicht spricht.

Wenn du erfahren hast, dass du die Wahrheit gesprochen hast und eine Erwachsene hat dich als Lügner dagestellt, verstehst du Welt nicht mehr und ist es klar: besser nichts sagen als als Lügner dagestellt zu werden.

Der Autist, der nicht mehr reden kann, ist sich bewusst von der Situation, aber es wird ihm verboten sie zu ändern. Wenn er einen ganzen Satz von der Therapeutin nachsagt, wird der Therapeutin verboten in ganze Sätze zu sprechen und die Therapeutin wurde dadurch sprachlos.

Das Kind lernt duch nachahmen und dieses Kind darf das nicht?

 

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