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C O R O N A - T H E R A P I E  

hpi coma-therapy

Übungen
Intensive Care neurologischer Patient


BEHANDLUNG

NEUROLOGISCHER PATIENT

Es ist lange her, dass du deinen Unfall hattest. Du warst gerade 18 geworden und wolltest nach Hause fahren, als ein Zusammanstoß dich von deimem Roller katapultierte. Lebensgefahr ist seit dem Tag deine tägliche Situation.

Das Wachkoma gibt es nicht mehr, aber die neurologischen Schäden sind so groß, dass du auch nicht reden kannst. Du kannst dich nicht selbst versorgen und bist seit dem Moment abhängig von Pflege, was ein Lebensgefahr ist. Wenn du nicht rechtzeitig geholfen wirst deine Haltung zu ändern, droht Dekubitus.

Die linke Seite deines Körpers funktioniert, nicht normal, aber du kannst sie gericht benutzen und tust das auch, wenn ich dir die Hand anbiete zur Begrüssung.

Du schüttelst mir die Hand und ich schreie von Schmerz "Au!". Dein Griff ist so stark, dass sie mir richtig weh tut. So kräftig wie deine linke Körperhälfte ist, so kraftlos ist die rechte Körperhälfte. Ich sage dir, dass du die Überspannung der linken Körperhälfte in die rechte Körperhälfte schicken musst, weil sie dort gebraucht wird.

Du verstehst was ich meine und bemühst dich, dieses zu tun. Doch, 30 Jahre "Durchbewegen" haben nicht geholfen um dir ein besseres Körpergefühl zu geben. Du brauchst Hilfe dazu.

Du hast bis jetzt dich bemüht dich zu bewegen und dich dabei auf deiner spastischen, linken Körperseite konzentriert, da die rechte Seite schlaff und kraftlos war. Ich muss dir also helfen dich deine rechte Körperseite bewusst zu werden.

Das tue ich, durch deine linke Körperseite mit der rechten Körperseite zu verbinden: ich verbinde mit meinen Hände Schultern mit einander, Hüften mit einander, Brüste mit einander, Bauch links und rechts mit einander, Knien mit einander, Fussgelenke mit einander, und ich halte deine Füsse, wobei ich versuche zu spüren, ob du sowohl den rechten Fuss, wie auch den linker Fuss, gleich viel spürst.

Wenn das einigermaße der Fall ist, stelle ich beide Beine hoch, beide Füssen neben einander und bemerke, dass das rechte Bein gleich wegfällt. Ich muss es gut unterstützen damit es stehen bleibt.

Rotation normalisiert Spannung, also rotiere ich ganz vorsichtig durch beide Knien (für dich) nach links zu bewegen. Das Bewegen geht l a n g s a m, damit du mit deinem Gefühl mitkommen kannst, kurz bleiben wir auf der linken Seite, dann l a n g s a m beide Knien nach rechts und auch dort ankommen, bevor die Knien wieder l a n g s a m nach links bewegt werden und so eine Weile, wobei vielleicht zuerst die Bewegung nur kurz ist und langsam weiter geht.

Wenn ich den Impuls kriege, dass es reicht, halte ich in der Mitte und sage dir (was ich gerade auch getan habe, bevor ich angefangen habe zu bewegen), was ich jetzt machen will: ich werde deine Knie auseinander bewegen, also beide Knie nach außen. Ich warte wieder einen kurzen Moment, damit du die Bewegung dir vorstellen kannst und bewege dann die Knien l a n g s a m zur Seite, so weit aus einander wie es ohne Spannung geht, wobei ich das rechte, schlaffe Bein, nicht weiter gehen lasse als das Linke!

Diese Bewegung mache ich einige Malen und freue mich, wenn ich im rechten Bein Spannung fühle. Das ist nich gleich das erste Mal der Fall als ich diese Übung mit dir mache, aber erst nach Wochen, oder waren es Monate?

Du lebst schon 30 Jahre mit dieser schlaffen rechten Seite und ich bin mir bewusst, dass das nicht in einem Tag zu ändern ist. Ich weiß aber auch, dass es zu ändern ist, aber dafür musst du geholfen werden.

Die Sondenahrung, die du bekommst, ist keine Hilfe, aber fördert diese Situation. Durch den Eingang und die Änderung des Verdauungssystems, wird die Überspannung in einem Körperteil verursacht. So gibt es auch Patienten, die Spitzfüsse haben, weil sie Sondenahrung bekommen, oder ganz-Körper Spasmen, wodurch z.B. Armen sich überbeugen und nicht mehr zu strecken sind.

Der Einfluss von Sondenahrung wird leider nicht anerkannt, es würde aber sehr viele Patienten gut tun, wenn sie Essen als Essen angeboten kriegen würden. Essen ist nämlich auch Bewegung und je mehr du eingeladen wirst um unterschiedliche Bewegungen zu machen, je mehr du machen kannst.

Ich erzähle deine Versorger das, aber sie haben ihr Programm und können eigentlich nicht mehr, und schon gar nicht etwas ändern. Mit Mühe bekommst du einen elektrischen Rollstuhl mit Stehfunktion, aber leider verstehen deine Versorger nicht, dass es wichtig ist um die Steuerung der Stuhl so zu programmieren, dass du dich selbst damit aufrichten kannst. Die Angst, dass irgendetwas schief geht, ist zu groß.

Ich bleibe optimistisch und bemühe mich, Spannung in deiner rechten Körperhälfte zu bekommen, was ich auch deine Versorger erzähle. Sie glauben nicht dran: "nach 30 Jahre wird sich doch nichts mehr ändern" ist ihre Überzeugung. Und sie handeln danach. Das bedeutet, dass sie nichts ändern in deiner Behandlung.

Aber das ist leider nicht der Fall. Irgendwann fällt mir auf, dass du nicht mehr so gut auf deinen Beinen stehen kannst. Ich wundere mich, woher das kommt, aber vergesse ständig darüber zu reden mit deinen Versorgern. Aber irgendwann kommt es raus: Du bekommst mehr Muskelentspannende Medikamente! Die Pflege hat festgestellt, dass deine Rechte Körperhälfte mehr Spannung bekommt (was notwendig ist, weil dein Schulter luxiert ist!) und deswegen haben sie diese Muskelentspannende Medikamente beim Arzt verordnen lassen, weil sie Angst haben sonst wegen der zugenommenen Spannung dich nicht mehr gut unter den Arm wasschen zu können!

Ich bin entsetzt, als ich dieses höre, und fühle mich machtlos. In Norwegen gab es ein Mal im Monat oder mehrere Monate einen Zusammenkommen von allen Disziplinen um über den Patient und Veränderungen oder gewünschte Veränderungen zu sprechen, aber hier gibt es das leider nicht. Jeder tut was er tut, und es scheint mir, dass das Ziel ist, den jetztigen Zustand zu behalten, statt es dir zu ermöglichen, so selbständig möglich zu funktionieren.

Das Leben hat sich verändert. Vor 30 Jahren gab es fast kaum Computer, Hilfmittel für Patienten so wie dich gab es kaum und die Möglichkeiten waren dadurch weniger. Jetzt gibt es so viele technische Möglichkeiten, aber die nützen dir nichts. Du brauchst Menschen, die dich helfen dich zu bewegen und Geduld und Lust haben mit dir zu bewegen.

Leider wird viel Geld in Technischen Hilfsmittel gesteckt und dieses Geld kann nicht benutzt werden um dich die Menschliche Hilfe zu geben, die zu brauchst. Die hier erwähnte Übungen sind einen Anfang, aber genügen auf Dauer NICHT ! Du, und vielen mit dir, brauchst Menschen um dich herum, die die Zeit und Lust haben um mit dir zu bewegen und sich von dir bewegen lassen wollen.

Es ist die Frage, wie groß die Rolle des Geldes ist? Warum bekommst du teuere Sondenahrung statt einen Menschen, der dir hilft leckeres Essen zu essen?

Warum wird Pflegehilfe bezahlt nach von-hoher-Hand-bestimmte-verfügbare-Zeit, statt nach Zeit, die notwendig ist um diesen speziellen Patienten zu waschen, Essen zu geben (das kan zwei Stunden dauern!), in Bett zu helfen u.s.w.?

Wollen die Verantwortlichen das vorhandene Geld nicht ausgeben oder das vorhandene Geld so ausgeben, dass in der Zukunft weniger Geld notwendig ist? Hätte man dich gleich von Anfang an auf die Beine gestellt und geholfen den Kopf auf zu richten u.s.w., hättest du nicht 30 Jahre total Pflegeabhängig sein müssen?

It is no use crying over spilt milk, aber es lohnt sich um alle Disziplinen um den Patient mit einander in Kontakt zu bringen um zu einem gemeinsamen Ziel zu kommen, wobei es wichtig ist, dass alle Beteiligten das Beste und Selbständigkeit für den Patient nachstreben, statt die Sicherheit, dass man morgen noch Arbeit hat.

 

 


De onbeweeglijkheid van patiënt in coma veranderen in beweging


Change the immobility of the patient in coma into movement


Ändere die Unbeweglichkeit des Patienten im Wachkoma in Bewegung


Change l'immobilité du patient comateux mouvant


Endre det ubevegelige livet av pasient i koma i bevegelse


Geloof wat je wilt geloven
onderzoek wat je wilt ontdekken
en beweeg je met vreugde en nieuwsgierigheid

overal waar interesse is, kan een cursus gegeven worden b.v. in:
- Duitsland - Frankrijk - Noorwegen - Zwitserland - Nederland - Oostenrijk -
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